Taylorpolynom und Taylorformel
Taylorpolynom und Taylorformel
- Ziel: Approximation einer Funktion
durch ein Polynom vom Grad - Idee: Bestimme
so, dass für möglichst viele (für fest gewählt)
Sei
das
Sei
mit
Ist
mit einem
Kriterium für lokale Extrema
- Ist
stetig, so besitzt ein globales Minimum und ein globales Maximum (VL 20, Satz vom Minimum und Maximum, Folie 9). - Ist
auch differenzierbar, so sind die einzigen Kandidaten für Extremstellen die Randpunkte und und die Punkte mit (VL 23, Notwendiges Extremwertkriterium, Folie 5). - Wenn die Ableitung ihr Vorzeichen an einem kritischen Punkt wechselt, so liegt dort ein Extremum vor (VL 23, Extremwert-Test, Folie 12).
Sei
(1) Wenn
(2) Wenn
- Es gibt ein Problem, bei Funktionen, bei denen die zweite Ableitung = 0 ist, da diese sehr wohl eine Extremstelle haben können. Sie Beispiel
: - Es gilt
, also und , also . Trotzdem hat an der Stelle ein globales Minimum, also eine Extremstelle. Der letzte Satz liefert keine Aussage. Idee: Höhere Ableitungen untersuchen
- Es gilt
Sei
Dann gilt:
4) Ist
5) Ist
- Ist
, so hat ein lokales Maximum. - Ist
, so hat ein lokales Minimum.
(1) Für
(2) Für
Anwendung der Taylor-Approximation
Eine (komplizierte) Funktion
Qualitative Fehlerfortpflanzung:
Ableitungen können durch Differenzenquotienten genähert werden. Z.B.
Die Taylorreihen für die wichtigsten Funktionen um :
- Ganz besonders wichtig: Die Euler-Formel: