Systemaufruf
Ein Systemaufruf ist eine definierte Schnittstelle, über die ein Benutzerprogramm durch einen kontrollierten Wechsel in den privilegierten Modus Dienste des Betriebssystems anfordert.
Ein Systemaufruf über das User Interface durchläuft mehrere Ebenen/Schichten bis es tatsächlich auf der Hardware ausgeführt wird:
!sysprog2, p.13
- Anwendung sagt der Bibliothek, welche Funktion benötigt wird („speichern“)
- Bibliothek übernimmt Parameter (z.B. Dateiname, Speicherposition) und bereitet Systemaufruf vor (z.B. Register belegen)
- Bibliothek wechselt in privilegierten Modus
- Ausführung springt zu BS-Behandlungsroutine für Systemaufrufe
- BS prüft Berechtigung (Besitzer Verzeichnis), Ressourcen (Platz vorhanden), … führt ggf. gewünschte Funktion durch
- BS setzt Anwendung fort (Rückkehr in unprivilegierten Modus zur Instruktion, die der aus Schritt 2. folgt)