Runge-Phänomen

Das Runge-Phänomen beschreibt das Verhalten, dass bei der Interpolation bestimmter Funktionen (z.B. f(x)=(1+x2)1) mit Polynomen hohen Grades auf äquidistanten Stützstellen massive Oszillationen an den Intervallrändern auftreten. Der Fehler konvergiert dort nicht gegen 0, sondern wächst mit steigendem Grad n unbeschränkt an.