Mehrstufige Seitentabellen
Bei großen virtuellen Adressräumen (z.B.
- Konzept: Die virtuelle Seitennummer wird hierarchisch in mehrere Stufen unterteilt (z.B. zweistufig: Top Level Page Table und Second Level Page Table). Die Bits der Seitennummer werden aufgeteilt, sodass die erste Stufe auf eine Tabelle der zweiten Stufe verweist.
- Speichereffizienz: Tabellen der tieferen Ebenen müssen vom Betriebssystem erst und nur dann physisch im RAM erzeugt werden, wenn der zugehörige virtuelle Adressraum vom Prozess tatsächlich aktiv mit Daten belegt ist (Sparse Address Spaces).
- Invertierte Seitentabelle: Ein alternativer Ansatz, bei dem die Tabelle exakt einen Eintrag pro physischer Kachel (statt virtueller Seite) besitzt. Sie skaliert linear mit der Größe des realen RAMs, erfordert zur Suche jedoch rechenintensive Hash-Verfahren.