Abbildungen

Abbildungen

#Definition: Abbildungen

Seien A, B Mengen. Eine Abbildung f von A nach B ist eine Vorschrift, die jedem Element xA genau ein Element y=f(x)B zuordnet. Man nennt A den Definitionsbereich und B den Wertebereich von f . Schreibweisen: f:AB,x7y, oder f:AB,f(x)=y.

Abbildungen werden auch Funktionen genannt.

f(x)=x2 ist ungenau, da der Definitionsbereich und der Wertebereich fehlt. Genauer ist f:RR,xx2

Bild und Urbild

#Definition: Bild und Urbild

Sei f:AB eine Abbildung.

  1. Für XA heißt f(X):={f(x)|xX} das Bild von X unter f. Insbesondere ist f(X)B.
    f(A)=f(x)|xA ist das Bild das Bild von f .
  2. Für YB heißt f1(Y)={xA|f(x)Y} das Urbild von Y und f. Insbesondere ist f1(Y)A

!AnaI LinA Ing Skript, p.41

Komposition von Abbildungen

Die Idee hinter Kompositionen ist, dass man mehrere Abbildungen hintereinander ausführen kann, vorrausgesetzt deren Definitions- und Wertebereiche passen zusammen.

!AnaI LinA Ing Skript, p.42

Für Abbildungen f:AB und g:BC heißt die Abbildung gf:AC,xg(f(x)), die Komposition oder Verkettung von f und g. (man liet auch "g nach f" oder "g kringel f")

Umkehrbarkeit

#Definition : injektiv

f heißt injektiv, falls für alle x1,x2A gilt: f(x1)=f(x2)x1=x2. Anders gesagt: Jeder y-Wert hat nur einen x-Wert.

#Definition : surjektiv

f heißt surjektiv, falls f(A)=B ist, d.h. falls zu jedem yB ein xA existiert mit y=f(x). Ist f surjektiv, so wird jeder Punkt y in B erreicht.

#Defintion : bijektiv

f heißt bijektiv, falls f sowohl injektiv, als auch surjektiv ist

Ist f:AB injektiv, so gibt es zu jedem yf(A) genau ein xA mit f(x)=y, für das wir x=f1(y) schreiben. Damit können wir die Umkehrabbildung (oder Inverse) bilden: f1:f(A)A,yf1(y).

Die Umkehrabbildung macht f rückgängig. Deshalb gilt:

f1(f(x))=x für alle xAf(f1(y))=y für alle yf(A)

Ist f bijektiv, so ist f(A)=B, und der Definitionsbereich von f1 ist ganz B