Existentielle Quantifikation (Beweisregeln)

Existentielle Quantifikation (Beweisregeln)

Die Handhabung der existentiellen Quantifikation (∃) erfolgt im Natürlichen Schließen über zwei Regeln:

Einführungsregel (∃I):

φ[tx]∃x.φmit t∈Tσ und OK(t,x,φ)

Es reicht aus, einen konkreten und gültigen "Zeugen" t vorzuweisen, um die Existenz zu belegen.

Eliminationsregel (∃E):

∃x.φ{x0,φ[x0x]}⟹!ψψ

Ist die bloße Existenz bekannt, wird abstrakt ein Zeuge x0 angenommen. Kann man mit dessen Hilfe das gewünschte Beweisziel ψ herleiten, so gilt ψ.